
Webflow hat den bisherigen Legacy Editor am 4. August 2026 vollständig eingestellt. Gleichzeitig wurde auch das frühere Whitelabeling des Editors entfernt. Für Unternehmen, die ihre Website über eine Agentur oder ein internes Team pflegen, ändert sich damit vor allem der Zugang: Statt des alten Editors arbeitet Webflow heute mit Seats, Rollen und klar definierten Berechtigungen.
Für Kundinnen und Kunden von Miraka & Co bedeutet das nicht, dass ihre Website neu aufgebaut oder migriert werden muss. Die Websites selbst bleiben bestehen. Geändert hat sich die Art, wie berechtigte Personen Inhalte bearbeiten, CMS-Einträge verwalten oder Feedback geben.
Der Legacy Editor war lange die vereinfachte Bearbeitungsoberfläche für Personen, die Inhalte ändern sollten, ohne Zugriff auf den vollständigen Designer zu erhalten. Webflow hat dieses Modell durch ein rollenbasiertes System ersetzt. Seit dem 4. August 2026 ist der Legacy Editor nicht mehr verfügbar.
Die Umstellung begann bereits am 4. Mai 2026. Berechtigte bestehende Legacy-Editor-Nutzer wurden von Webflow schrittweise auf kostenlose Client Seats oder Limited Seats migriert. Bei Agentur- und Freelancer-Workspaces wurden bestehende Legacy-Editor-Nutzer standardmässig einem Client Seat zugeordnet und erhielten zunächst die Rolle Content editor.
Webflow beschreibt die neue Struktur als flexibleres Berechtigungsmodell: Statt allen Inhaltsverantwortlichen dieselben Möglichkeiten zu geben, können Zugriffe genauer danach vergeben werden, was eine Person tatsächlich tun soll.
Der Content Editor ist für die meisten Kunden die direkte Nachfolge des Legacy Editors. Diese Rolle kann unter anderem Texte und Bilder aktualisieren, CMS-Inhalte verwalten, Assets organisieren und – sofern die entsprechende Publishing-Berechtigung aktiviert ist – Änderungen veröffentlichen. Das grundlegende Design und die Struktur der Website bleiben dabei geschützt.
Die Marketer-Rolle geht einen Schritt weiter. Sie kann neben Inhaltsänderungen auch Seiten mit vorbereiteten Komponenten und Templates aufbauen oder anpassen. Das ist insbesondere für Marketingteams sinnvoll, die regelmässig Kampagnen-, Landing- oder Inhaltsseiten erstellen müssen, ohne das gesamte Designsystem zu bearbeiten.
Reviewer können Websites ansehen und Kommentare hinterlassen, ohne Inhalte selbst zu verändern. Diese Rolle eignet sich für Freigaben, interne Abnahmen oder Stakeholder, die Feedback geben sollen.
Für die meisten von uns betreuten Unternehmen ist die Änderung organisatorisch und nicht technisch. Ihre Website, Domain, CMS-Struktur, SEO-Konfigurationen, Integrationen und bestehenden Inhalte bleiben bestehen. Entscheidend ist lediglich, dass die richtige Person mit dem richtigen Webflow-Zugang und der passenden Rolle hinterlegt ist.
Wir setzen Webflow weiterhin als einen unserer primären Website-Provider ein. Der Grund ist nicht ein einzelnes Feature, sondern die Kombination aus visueller Entwicklungsfreiheit, strukturiertem CMS, Hosting, Integrationen, API- und Automatisierungsmöglichkeiten sowie der Möglichkeit, Kundenzugriffe sauber zu begrenzen. Für viele Unternehmenswebsites erlaubt uns diese Struktur, Design, technische Wartbarkeit und operative Bedienbarkeit in einem System zusammenzuführen.
Es gibt zwei einfache Wege:
?update. Beispiel: www.ihre-domain.ch?update. Wenn Sie nicht eingeloggt sind, fordert Webflow Sie zunächst zur Anmeldung auf und öffnet danach die Seite in der für Ihre Rolle vorgesehenen Bearbeitungsansicht.Der frühere Shortcut ?edit gehört zum Legacy Editor. Für den neuen Zugang empfiehlt Webflow den Shortcut ?update.
Wenn Sie Ihre Website nicht öffnen oder bearbeiten können, liegt die Ursache in der Regel nicht an der Website selbst, sondern am Benutzerzugang. Prüfen Sie zunächst, ob Sie die Einladung zu Ihrem Client Seat mit der richtigen E-Mail-Adresse angenommen haben. In Webflow kann der Website-Zugang unter Site settings > Site access kontrolliert werden.
Falls Sie unsicher sind, müssen Sie nicht selbst mit Rollen oder Berechtigungen experimentieren. Miraka & Co kann prüfen, welche E-Mail-Adresse hinterlegt ist, ob die Einladung angenommen wurde und welche Rolle für Ihren Anwendungsfall sinnvoll ist.
Nein. Funktional ist der neue Content Editor in mehreren Bereichen umfangreicher als der frühere Legacy Editor. Webflow nennt unter anderem die Bearbeitung dynamischer Inhalte direkt auf dem Canvas, bessere Navigation zwischen CMS und Seite, Asset-Verwaltung, Alt-Text-Pflege, Kommentare und – je nach Berechtigung – Publishing als zusätzliche Möglichkeiten.
Der wichtigste Unterschied ist die Oberfläche: Der alte, separate Editor wurde aufgegeben. Die Content-Bearbeitung findet nun innerhalb der aktuellen Webflow-Oberfläche statt, wobei die jeweilige Rolle festlegt, welche Funktionen sichtbar und nutzbar sind.
Aus Agentur- und Unternehmenssicht ist das rollenbasierte Modell sinnvoll. Nicht jede Person, die einen Text ändern muss, benötigt Zugriff auf Layout, Komponenten, Interaktionen oder technische Einstellungen. Durch die Trennung zwischen Content Editor, Marketer, Reviewer und erweiterten Rollen lassen sich Verantwortlichkeiten klarer definieren.
Für Unternehmen reduziert das das Risiko unbeabsichtigter Designänderungen und erleichtert gleichzeitig die Zusammenarbeit zwischen internen Teams, externen Agenturen und Freigabestellen.
Wir bewerten Website-Systeme nicht danach, ob sie möglichst viele Funktionen versprechen, sondern danach, wie gut sie sich in den realen Betrieb eines Unternehmens integrieren lassen. Für viele unserer Projekte ist Webflow deshalb weiterhin eine passende technische Grundlage.
Wenn Sie Ihre Website bei Miraka & Co lediglich durch uns betreuen lassen und selbst keine Inhalte bearbeiten, ist aktuell nichts erforderlich. Wenn Sie oder Mitarbeitende regelmässig Texte, Bilder, CMS-Einträge oder andere Inhalte selbst verwalten, empfehlen wir, den Zugang einmal zu testen.
Öffnen Sie Ihre Website über Ihr Webflow Dashboard oder verwenden Sie den ?update-Shortcut. Sollten Sie keinen Zugriff haben, eine Einladung vermissen oder nicht wissen, welche Rolle Sie benötigen, kontaktieren Sie uns. Wir prüfen den Zugang und richten die Berechtigungen passend zu Ihrem Workflow ein.
Eine kompakte Schritt-für-Schritt-Anleitung finden Sie zusätzlich in unserem Support-Bereich zur Webflow Client-Seat-Migration.
Nein. Die Abschaltung betrifft die frühere Bearbeitungsoberfläche, nicht die veröffentlichte Website.
In der Regel nein. Bestehende Webflow-Websites bleiben bestehen. Relevant ist primär die Umstellung des Benutzerzugangs auf Seats und Rollen.
Ja. Mit der Rolle Content Editor können berechtigte Nutzer Inhalte wie Texte, Bilder und CMS-Einträge bearbeiten. Welche Publishing-Rechte verfügbar sind, hängt von den vergebenen Berechtigungen ab.
Webflow empfiehlt heute den Shortcut ?update. Dieser öffnet die aktuelle Webflow-Oberfläche entsprechend der zugewiesenen Rolle.
Ja. Wir können für von uns verwaltete Websites prüfen, ob Ihr Client Seat korrekt hinterlegt ist, welche Rolle Sie haben und ob Anpassungen an den Berechtigungen sinnvoll sind.
Dieser Beitrag basiert auf der offiziellen Webflow-Dokumentation und wurde am 5. Oktober 2026 geprüft. Weiterführende Informationen finden Sie bei Webflow unter Moving away from Webflow's legacy Editor, im Legacy Editor deprecation FAQ sowie in der Anleitung zum Content Editor.
Für Miraka-&-Co.-Kunden gilt: Die Änderung betrifft vor allem den Zugang zur Bearbeitung. Ihre Website bleibt bestehen. Wenn Sie selbst Inhalte pflegen, testen Sie Ihren Client Seat einmal über das Webflow Dashboard oder über ?update. Bei Fragen zu Einladung, Rollen oder Publishing-Rechten übernehmen wir die Prüfung und Einrichtung.
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