Leo Schaub: Freiheit beginnt mit Verantwortung
Bevor eine Werkstatt entsteht
Meine Geschichte beginnt nicht mit einer grossen Halle, einem Firmenschild oder einem fertigen Geschäftsplan. Sie beginnt viel früher, bei meinem Grossvater und bei der Faszination dafür, wie Maschinen aufgebaut sind. Er schraubte an Autos, nahm Motoren auseinander und zeigte mir damit eine Welt, in der man Probleme mit Wissen, Geduld und den eigenen Händen lösen kann.
Mit der Zeit begann ich selbst an kleineren Fahrzeugen und später an Autos zu arbeiten. Mich interessierte nie nur, dass etwas wieder funktioniert. Ich wollte verstehen, weshalb es vorher nicht lief, welche Ursache dahintersteckte und wie sich eine Lösung sauber umsetzen lässt. Diese Art zu denken begleitet mich bis heute.
Der berufliche Weg dorthin verlief nicht geradlinig. Zuerst begann ich eine andere Lehre. Schon bald merkte ich, dass ein Alltag, der hauptsächlich im Büro stattfindet, nicht zu mir passt. Danach führte mich der Weg in die Mechanik. Auch dort blieb zunächst offen, ob dieser Beruf wirklich mein langfristiger Weg sein würde. Deshalb absolvierte ich zusätzlich die Berufsmaturität und schuf mir damit eine Absicherung für weitere Möglichkeiten.
Rückblickend war diese Unsicherheit wertvoll. Sie zwang mich, genauer hinzuschauen und verschiedene Wege ernsthaft auszuprobieren. Erst dadurch wurde klar, welche Arbeit mich auch dann noch interessiert, wenn sie anstrengend wird und nicht sofort ein Ergebnis liefert.
Der Wunsch, den eigenen Weg aufzubauen
Der Gedanke an die Selbstständigkeit war schon lange da, auch wenn ich zu Beginn noch keine genaue Vorstellung davon hatte, wie daraus einmal eine eigene Garage werden könnte. Meine Mutter arbeitet selbstständig als Masseurin, deshalb kannte ich aus dem Familienalltag bereits die Seiten, die man von aussen kaum sieht: Man organisiert seine Tage selbst, trägt die Verantwortung für die Kunden und muss auch dann eine Lösung finden, wenn etwas anders läuft als geplant. Mein Vater gab mir dazu immer denselben einfachen Rat mit: Wenn du etwas wirklich willst, dann geh los und versuche es. Diese Haltung hat mich stark geprägt, weil sie mir erlaubte, eine Idee ernst zu nehmen, bevor bereits jede Einzelheit geklärt war.
Mit der Zeit wurde der Wunsch immer deutlicher, meine Arbeit selbst zu bestimmen und aus meiner Energie etwas Eigenes entstehen zu lassen. Ich wusste, dass ich keinen Chef über mir haben wollte und dass dieser Weg mehr von mir verlangen würde als ein gewöhnlicher Arbeitstag. Genau darin lag für mich der Reiz, denn ich wollte am Abend sehen können, wohin meine Zeit geflossen ist, welche Entscheidung ich getroffen habe und welchen nächsten Schritt ich daraus ableiten kann. Die Freiheit, die ich gesucht habe, bestand für mich von Anfang an in dieser Verantwortung und in der Möglichkeit, den Betrieb nach meinen Vorstellungen wachsen zu lassen.
Den entscheidenden Schritt machte ich zunächst gemeinsam mit einem Kollegen. Das half mir, weil eine grosse Entscheidung leichter wird, wenn jemand neben einem steht, der dieselbe Idee verfolgt und die Unsicherheit mitträgt. Allein hätte ich vermutlich länger gezögert, obwohl der Wunsch bereits vorhanden war. Dazu kam die Unterstützung meiner Familie, die mich ermutigte und mir auch finanziell half, wo der Aufbau am Anfang mehr kostete, als sich mit den ersten Aufträgen auffangen liess. So entstand aus einem Gedanken langsam ein verbindlicher Alltag, in dem jede Anschaffung, jede Reparatur und jeder neue Kunde etwas weiterführte.
In dieser Phase lernte ich schnell, dass Selbstständigkeit vor allem durch die vielen Entscheidungen spürbar wird, die jeden Tag zusammenkommen. Eine Halle kostet Geld, Werkzeuge und Maschinen müssen angeschafft werden, Aufträge brauchen Vorbereitung, und nach der Arbeit am Fahrzeug warten weiterhin Rechnungen und administrative Aufgaben. Trotzdem fühlte sich dieser Aufwand für mich richtig an, weil ich wusste, wofür ich ihn auf mich nahm. Selbst an langen Tagen blieb das Gefühl, an einem Ort zu arbeiten, der mit jeder Woche stärker meine Handschrift bekam.
Von den ersten Anfragen zur eigenen Garage
Die ersten Aufträge kamen ganz unspektakulär über Menschen, die mich bereits kannten. Bei meinem früheren Arbeitgeber fragten Kollegen, ob ich an ihren Autos etwas anschauen, reparieren oder verbessern könne, und aus einer einzelnen Anfrage entstand bald die nächste. Diese Arbeiten waren klein genug, um nebenbei zu beginnen, und wichtig genug, um mir zu zeigen, dass Vertrauen bereits vorhanden war. Ich musste damals keine grosse Werbekampagne planen, denn die Rückmeldungen und Weiterempfehlungen brachten mich Schritt für Schritt zu den nächsten Fahrzeugen.
Später fand ich auf dem Hof eines Kollegen einen kleinen Platz für eine Werkstatt und stellte dort meine erste Hebebühne auf. Der Raum war weit von der Garage entfernt, die ich heute für die Zukunft vor Augen habe, doch in diesem Moment bedeutete er sehr viel. Zum ersten Mal gab es einen festen Ort, an dem ich arbeiten, Werkzeuge ordnen, Abläufe wiederholen und mich an anspruchsvollere Aufgaben herantasten konnte. Mit jeder Reparatur wurde klarer, welche Arbeiten zu mir passen, wo ich schneller wurde und an welchen Stellen noch Wissen fehlte.
Wenn mir bei einer Arbeit Erfahrung fehlte, begann ich häufig bei meinen eigenen Autos. Ich reparierte sie, probierte verschiedene Wege aus und verkaufte sie später wieder, sobald alles sauber funktionierte. Bei anderen Aufgaben bot ich an, die Arbeit zunächst kostenlos zu machen, damit ich den Ablauf unter realen Bedingungen kennenlernen konnte und der Kunde wusste, woran er war. Auf diese Weise entstand Sicherheit aus der Praxis: Ich sah, was funktioniert, erkannte Fehler früh und konnte eine Leistung erst dann mit gutem Gefühl anbieten, wenn ich ihren Ablauf wirklich verstanden hatte.
Aus diesen ersten Aufträgen entwickelte sich Torque Bro’s Garage. Der Name sorgte anfangs oft für Fragen, weil viele Menschen ihn anders aussprachen oder seine Bedeutung nicht sofort verstanden. Ich erklärte ihn immer wieder und merkte dabei, dass gerade das Ungewohnte im Gedächtnis bleibt. Heute gehört er für mich fest zu der Vorstellung, die hinter der Garage steht: eine Werkstatt mit einem eigenen Charakter, in der Kunden offen erfahren, was an ihrem Fahrzeug gemacht wird und weshalb eine bestimmte Arbeit sinnvoll ist.
Lernen über Bücher, Videos und die tägliche Praxis
An Fahrzeugen zu arbeiten bedeutet für mich, einer Ursache so lange nachzugehen, bis sich das Problem nachvollziehbar erklären lässt. Manchmal liegt die erste Vermutung richtig, manchmal führt sie in die falsche Richtung und zwingt einen dazu, noch einmal von vorne anzusetzen. Genau dieser Vorgang hat mich schon früh fasziniert. Wenn etwas weiterhin fehlerhaft war, konnte ich es kaum liegen lassen; ich probierte den nächsten Ansatz, verglich das Ergebnis und arbeitete weiter, bis die Lösung verlässlich wurde.
Einen grossen Teil meines Wissens nahm ich aus der Lehre mit, doch das Lernen hörte dort für mich nie auf. Ich lese gerne Bücher und nutze viele Videos, in denen Mechaniker ihre Arbeitsweise zeigen, einzelne Systeme erklären oder Reparaturen aus verschiedenen Blickwinkeln angehen. Solches Material kann einem sehr viel Zeit sparen, weil man Erfahrungen anderer Menschen mitverfolgt und typische Fehler erkennt, bevor man sie selbst macht. Entscheidend bleibt die Umsetzung am Fahrzeug, denn erst dort zeigt sich, ob man einen Ablauf wirklich verstanden hat und sorgfältig genug arbeitet.
Bei dieser Offenheit für neues Wissen gehören fachliche Grenzen genauso zum Beruf. Für Arbeiten an Elektrofahrzeugen, Klimaanlagen und weiteren sensiblen Systemen braucht es entsprechende Ausbildungen, Prüfungen und Berechtigungen, und diese Anforderungen geben einen wichtigen Rahmen vor. Auch die Garagennummer, an der ich derzeit arbeite, ist an Berufserfahrung und Qualifikationen gebunden. Für mich ist das ein natürlicher Teil des Aufbaus, weil eine Garage mit jedem neuen Bereich auch mehr Verantwortung für Sicherheit und Qualität übernimmt.
Ein besonderer Blick über den eigenen Werkstattalltag hinaus ergab sich 2023 durch die MechaniXclub-Challenge «Race to SEMA», die ich gemeinsam mit Robin Huber gewann. Die Reise zur SEMA Show in Las Vegas führte uns in eine Welt voller Umbauten, Technik, Marken und Ideen, die man in dieser Dichte selten erlebt. Solche Eindrücke erweitern den eigenen Horizont und bringen neue Motivation mit nach Hause, während die eigentliche Entwicklung weiterhin in der täglichen Arbeit entsteht, an konkreten Fahrzeugen und in den vielen Stunden, in denen aus Wissen langsam Routine wird.
Was der Werkstattalltag tatsächlich verlangt
Von aussen sieht man meistens das fertige Fahrzeug oder den Moment, in dem ein Kunde seinen Schlüssel wieder entgegennimmt. Davor liegen oft viele Stunden, in denen Teile gesucht, Diagnosen überprüft, Werkzeuge vorbereitet und unerwartete Schwierigkeiten gelöst werden. Gerade während des Aufbaus werden aus einem langen Tag schnell fünfzehn oder zwanzig Stunden, weil neben den laufenden Aufträgen weiterhin an der Werkstatt selbst gearbeitet werden muss. Ich hatte mit dieser Belastung gerechnet, doch erst im Alltag versteht man, wie viel Energie ein eigener Betrieb beansprucht und wie eng technische Arbeit, Organisation und finanzielle Verantwortung miteinander verbunden sind.
Meine Motivation kommt bis heute aus dem Wunsch, selbstständig zu arbeiten und diese Garage weiterzuentwickeln. Wenn eine schwierige Phase kommt, hilft mir der Blick auf das, was bereits entstanden ist und auf das nächste konkrete Ziel, das vor mir liegt. Ich romantisiere die langen Tage nicht, denn Müdigkeit und finanzieller Druck gehören zu den schwierigsten Teilen dieser Zeit. Trotzdem bin ich bereit, diese Stunden zu investieren, solange ich erkenne, dass sie den Betrieb voranbringen und die Grundlage für einen stabileren Alltag schaffen.
Trotz der vielen Arbeit möchte ich den Kontakt zu Freunden und Familie behalten. Wenn jemand mich sehen will, sage ich oft, dass er in der Werkstatt vorbeikommen und etwas trinken kann, während ich weiterarbeite. Selbst die Buchhaltung erledige ich manchmal in Gesellschaft, mit einer Shisha daneben und einem Gespräch zwischendurch. Das ist meine Art, die beiden Bereiche zusammenzubringen, weil ein eigener Betrieb viel Zeit einnimmt und Beziehungen trotzdem Platz brauchen, auch wenn dieser Platz manchmal mitten zwischen Werkzeugen, Fahrzeugen und offenen Belegen entsteht.
Erfolg zeigt sich für mich im Umgang mit Kunden
Wenn ich darüber nachdenke, was Erfolg für mich bedeutet, komme ich zuerst bei den Menschen an, die mit einem Problem zu uns kommen. Viele Kunden können selbst kaum einschätzen, wie dringend eine Reparatur ist, welche Arbeit tatsächlich notwendig wird oder ob die vorgeschlagene Lösung zu ihrem Fahrzeug passt. In diesem Moment geben sie einen Teil der Verantwortung an die Werkstatt ab. Ich möchte, dass sie sich dabei gut aufgehoben fühlen, eine verständliche Erklärung erhalten und am Ende wissen, wofür sie bezahlt haben.
Faire Preise gehören für mich unmittelbar dazu. Eine gute Reparatur braucht Zeit, Erfahrung, Werkzeuge und passende Teile, weshalb sie ihren Wert haben muss. Fair wird der Preis durch einen offenen Umgang und durch eine Lösung, die zum tatsächlichen Problem passt. Manchmal braucht es eine umfassende Arbeit, manchmal reicht ein kleinerer Eingriff. Der Kunde sollte diese Entscheidung nachvollziehen können und das Gefühl haben, dass sein fehlendes Fachwissen niemals gegen ihn verwendet wird.
Natürlich möchte ich mit Torque Bro’s Garage Geld verdienen und einen Namen aufbauen, denn ohne wirtschaftlichen Erfolg kann sich eine Werkstatt langfristig kaum entwickeln. Für mich folgt das aus einer Arbeit, die Menschen weiterempfehlen, weil sie sich ernst genommen fühlen und mit dem Ergebnis zufrieden sind. Jeder Auftrag trägt etwas zu diesem Ruf bei, von der ersten Diagnose bis zum Gespräch bei der Übergabe. So wächst der Betrieb über Erfahrungen, die von einem Kunden zum nächsten weitergegeben werden.
Ich würde mich deshalb erfolgreich fühlen, wenn Menschen mit ganz unterschiedlichen Fahrzeugproblemen zu uns kommen können und wissen, dass wir gemeinsam nach einer vernünftigen Lösung suchen. Eine grössere Bekanntheit, bessere Räume und steigende Umsätze wären wichtige Schritte auf diesem Weg. Der eigentliche Wert entsteht für mich in dem Moment, in dem ein Kunde wieder sicher weiterfahren kann und Vertrauen in die Arbeit behält, die an seinem Auto gemacht wurde.
Die Arbeit, die nach der Reparatur weitergeht
Der technische Teil fällt mir leichter, weil ich dort mit einem konkreten Problem beginne und mich über Prüfungen und Messungen an die Ursache heranarbeite. Bei der Buchhaltung fehlt mir dieses vertraute Gefühl. Plötzlich geht es um Belege, Kategorien, Fristen, offene Rechnungen und steuerliche Fragen, bei denen eine kleine Unklarheit lange liegen bleiben kann. Ich kenne mich in diesem Bereich noch zu wenig aus und merke, wie schnell eine Aufgabe, die auf dem Papier einfach aussieht, mehrere Stunden beansprucht.
Genau dort brauche ich Unterstützung und ein System, das den Überblick einfacher macht. Ein Treuhänder oder eine gute digitale Lösung kann die fachlichen Fragen ordnen, während ich weiterhin verstehe, was im Betrieb geschieht und welche Zahlen wichtig sind. Für mich gehört es inzwischen zur Verantwortung eines Unternehmers, sich bei solchen Themen Hilfe zu holen, bevor die Administration zum dauerhaften Hindernis wird. Die gewonnene Zeit kann ich wieder dort einsetzen, wo meine Erfahrung stärker ist und wo die Kunden unmittelbar etwas davon haben.
Mit der Zeit habe ich dadurch ein vollständigeres Bild davon bekommen, was hinter einer Garage steht. Zu jedem Fahrzeug gehören Terminplanung, Einkauf, Kommunikation, Dokumentation und eine Rechnung, und alle diese Schritte müssen zuverlässig ineinandergreifen. Der Aufbau besteht deshalb aus viel mehr als der sichtbaren Arbeit an Motor, Fahrwerk oder Bremsen. Gerade diese unsichtbaren Abläufe beschäftigen mich momentan stark, weil sie darüber entscheiden, wie gut die Werkstatt später wachsen kann und wie ruhig der Alltag wird, wenn mehr Aufträge gleichzeitig hereinkommen.
Was ich aus der gemeinsamen Gründung mitnehme
Am Anfang baute ich die Firma gemeinsam mit einem Kollegen auf, und diese Zusammenarbeit gab mir den Mut, den Schritt überhaupt zu machen. Wir konnten Ideen teilen, Aufgaben besprechen und das Gefühl tragen, bei den ersten Entscheidungen nicht allein zu sein. Später entstanden Konflikte, weil Vorstellungen, Belastung und Verantwortung im Alltag anders verteilt waren, als wir es zu Beginn erwartet hatten. Diese Erfahrung war schwierig, hat mir aber sehr klar gezeigt, wie wichtig eindeutige Zuständigkeiten in einer jungen Firma sind.
Heute würde ich den Betrieb eher allein aufbauen und die Unterstützung gezielt darum herum organisieren. Damit meine ich keine Abschottung, denn Freunde, Familie, Kollegen und fachliche Kontakte bleiben für mich unverzichtbar. Ich möchte lediglich klar wissen, wer die letzte Entscheidung trifft und wer für ihre Folgen einsteht. Sobald diese Verantwortung eindeutig ist, können andere Menschen sehr viel beitragen, ohne dass jede unterschiedliche Meinung den gesamten Kurs der Firma infrage stellt.
Mein Umfeld soll deshalb weiterhin Teil des Weges bleiben. Manche helfen mit Erfahrung, andere öffnen einen Kontakt, hören zu oder kommen einfach in der Werkstatt vorbei, wenn die Tage lang werden. Diese Form von Unterstützung hat mich von Anfang an getragen. Die Firma selbst braucht aus meiner heutigen Sicht eine klare Führung, damit Beziehungen ausserhalb des Betriebs ihren eigenen Wert behalten und geschäftliche Spannungen nicht alles miteinander vermischen.
Die nächsten Schritte sind bereits konkret
Für die kommenden Monate habe ich mehrere klare Ziele vor mir. Die Garagennummer steht weit oben auf der Liste, weil sie für den nächsten Entwicklungsschritt wichtig ist. Parallel arbeite ich an einigen Projektautos, und wir möchten ein Fahrzeug für den Pannendienst aufbauen. Jedes dieser Vorhaben erweitert meine Erfahrung und zeigt nach aussen, welche Arbeiten in der Garage möglich sind, während im Hintergrund weiterhin an den Abläufen und an der Ausstattung gearbeitet wird.
In fünf oder sechs Jahren möchte ich eine eigene Werkstatt in einem Gebäude haben, das genügend Platz bietet und von aussen sichtbar macht, was dort entsteht. Ich stelle mir einen Standort vor, an dem Fahrzeuge sinnvoll bewegt werden können, die Arbeitsbereiche sauber aufgebaut sind und Kunden sofort erkennen, dass sie an einem professionellen Ort angekommen sind. Diese Vorstellung begleitet mich schon heute, auch wenn der Weg dorthin aus vielen kleineren Entscheidungen besteht und jede Investition zum richtigen Zeitpunkt kommen muss.
Zur Präsenz vor Ort soll eine stärkere Sichtbarkeit im Internet kommen. Empfehlungen aus dem persönlichen Umfeld bleiben wichtig, doch viele Menschen suchen zuerst online, vergleichen Eindrücke und möchten sehen, wer hinter einer Werkstatt steht. Über Social Media können wir Projekte dokumentieren, Einblicke in unsere Arbeit geben und den Namen Torque Bro’s Garage bekannter machen. In diesem Bereich stehen wir noch am Anfang, weshalb er in den nächsten Jahren zusammen mit der Garage wachsen soll.
Wenn ich auf meinen bisherigen Weg zurückblicke, sehe ich keine sauber geplante Linie, die von der ersten Lehre direkt zur eigenen Werkstatt geführt hat. Es waren mehrere Anläufe, viele Stunden an eigenen und fremden Fahrzeugen, Unterstützung aus meinem Umfeld, Unsicherheit und Erfahrungen, die ich heute anders einordne als damals. Genau daraus ist Torque Bro’s Garage entstanden. Der nächste Schritt ergibt sich meistens aus dem, was gerade vor mir liegt, und solange ich bereit bin, weiterzulernen und die Verantwortung dafür zu tragen, kann aus diesen einzelnen Schritten mit der Zeit die Werkstatt werden, die ich schon lange im Kopf habe.
Offizielle Links und Profile
Torque Bro's Garage – Website · Torque Bro's Garage auf Instagram · Leo Schaub auf Instagram · Torque Bro's Garage auf Facebook · Unternehmensprofil auf local.ch · ESA: Mit dem MechaniXclub nach Las Vegas


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